Der Medic-Rucksack: Defi, Stims, Healpacks – und ein Slot geschenkt

Pistole statt Gewehr, Rauch statt Feuerkraft, Defi mit eingesetzter Batterie – und der Griff, mit dem die große Batterie keinen Rucksackplatz mehr kostet.

Von Rettung, Heilung und Wiederbelebung

Sanitaeter kniet hinter einer Betonmauer bei einem verwundeten Kameraden, ein zweiter Soldat sichert die Ecke

Was packt ein Medic in Wardogs in den Rucksack?

Nur eine Pistole als Waffe, dazu Rauchgranaten, den Defibrillator mit eingesetzter großer Batterie, zwei First Aid Kits, fünf Verbände und sechs Stim Pens. Ein Sturmgewehr belegt den Platz, den du für die eigentliche Arbeit brauchst.

Das Problem eines Medics ist selten das Können. Es ist der Platz. Du willst Defi, Batterie, Verbände, Healpacks und Stims mitnehmen – und der Rucksack ist voll, bevor die Munition drin ist.

Die Lösung fängt nicht beim Packen an, sondern bei der Frage, was du nicht mitnimmst.

Stand: Oktober 2026 · Early Access – Preise, Stufen und Gewichte ändern sich mit Patches.

Lass das Gewehr zu Hause

Ein Medic gewinnt keine Feuergefechte. Er kommt an, stellt auf, verschwindet. Jede Fläche, die ein Sturmgewehr im Inventar belegt, fehlt dir für das, wofür du eigentlich da bist.

Deshalb: nur eine Pistole – idealerweise eine vollautomatische.

Die GGX 18 ist dafür gebaut: 9 × 19 mm, vollautomatisch, nach Community-Angaben rund 1.200 Schuss pro Minute und 22 Schaden pro Treffer, wirksam bis etwa 50 Meter. Entscheidend sind aber zwei andere Zahlen: 0,63 kg und 2×2 Felder. Ein Sturmgewehr ist ein Vielfaches davon.

Der Haken: Wardog 70 und rund $50.000 Freischaltung, danach $800 pro Leben. Das ist spät.

Hinweis Solange die GGX 18 fehlt, tut die GGX 17 denselben Dienst: ab Wardog 1, rund $200 pro Leben. Sie feuert nur halbautomatisch – aber die Platzersparnis ist dieselbe, und die ist der eigentliche Grund für die Entscheidung.

Auf 50 Meter und darunter reicht eine Pistole für den Moment, in dem dich jemand beim Aufstellen überrascht. Für alles andere ist dein Squad zuständig.

Rauch ist deine Waffe

Was du mit dem gesparten Platz einpackst: Rauchgranaten.

Ein Medic muss durch offenes Gelände zu jemandem, der genau deshalb liegt, weil dort jemand hinschießt. Rauch macht daraus eine Sache, die man überlebt.

Der Wurf: zwischen den Gefallenen und den Schützen, nicht auf den Gefallenen. Du willst die Sichtlinie brechen, nicht die Stelle markieren, an der gleich zwei Leute knien.

Und dann bleibst du drin. Eine Rauchgranate hält lang genug für den ganzen Vorgang – aufstellen und heilen. Das ist der eigentliche Punkt:

Hinweis Lauf nicht weg, sobald er steht. Ein frisch Aufgestellter ist langsam und hat kaum Leben; wer ihn in dem Zustand aus dem Rauch schickt, hat ihn nur kurz ausgeliehen. Heil ihn fertig, solange der Rauch steht – dafür reicht die Zeit.

Deshalb brauchst du auch nicht zwei Granaten pro Mann. Eine, richtig geworfen, deckt die komplette Aktion ab. Das macht Rauch zum billigsten Werkzeug im Rucksack, gemessen an dem, was es rettet.

Was es gibt und wann

Gegenstandab
Verbandszeugvon Anfang an
Field ResuscitatorMedic 2
Individual First Aid KitMedic 9
DefibrillatorMedic 11
Stim PenMedic 14
Medical BagMedic 24

Der Defibrillator ist der Einschnitt. Er stellt sofort auf, statt mit dem Resuscitator zu arbeiten – und er ist der Grund, warum der Rucksack plötzlich eng wird. Freischaltung rund $25.000, Kaufpreis rund $1.600 pro Leben.

Denn er läuft nicht von allein: Er braucht eine Batterie.

Zwei Batterien, zwei Rechnungen

LadungenPlatz, wenn sie im Rucksack liegtGewicht
Batterie (Standard)41 Feld0,63 kg
Große Batterie102 Felder2 kg

Beide kosten nach Community-Angaben rund $150. Die große hat also zweieinhalbmal so viele Ladungen — und das ist nur die halbe Geschichte.

Der Griff: direkt tauschen, nicht dazupacken

Der Defibrillator kommt mit der Standardbatterie drin. Eine eingesetzte Batterie belegt keinen Rucksackplatz. Wer die große dazukauft und einfach einsteckt, trägt sie als Fracht — zwei Felder.

Tauschst du stattdessen sofort, dreht sich die Rechnung um:

Felder belegtLadungen dabei
Große dazupacken2 (die große liegt im Rucksack)4 im Defi + 10 als Reserve
Große einsetzen, kleine raus1 (nur die kleine liegt noch drin)10 im Defi + 4 als Reserve

Hinweis Kauf die große Batterie und tausch sie direkt beim Händler gegen die eingesetzte. Du gewinnst ein Feld und hast trotzdem beide Ladungen dabei — nur andersherum verteilt.

Ein Feld klingt nach wenig und ist bei einem Medic die Differenz zwischen zwei Healpacks und einem, oder zwischen „noch Munition dabei“ und „zurück zum Lager“.

Wer die kleine gar nicht mitnimmt, spart das letzte Feld noch dazu — dann sind es 10 Ladungen und null Reserve. Bei zehn Wiederbelebungen pro Leben ist das eine Rechnung, die meistens aufgeht.

Der Rucksack selbst

Nimm den Field Backpack, nicht den Scout. Der Scout hat weniger Fächer, und als Medic verlierst du damit genau das, wovon du zu wenig hast. Der Unterschied im Gewicht holt sich das Loadout an anderer Stelle zurück.

Eine Bestückung, die funktioniert

  • Pistole als einzige Waffe, möglichst vollautomatisch
  • Rauchgranaten – so viele, wie der Platz hergibt
  • Defibrillator mit eingesetzter großer Batterie
  • zwei First Aid Kits
  • fünf Verbände
  • sechs Stim Pens

Die vier Positionen ab dem Defi stammen aus Community-Angaben, die beiden darüber aus der Praxis.

Die Verteilung hat eine Logik: Verbände sind billig und gehen schnell weg, Stims halten dich und andere in Bewegung, die Kits sind für den Fall, dass jemand wirklich runter ist. Der Defi ist für die Punkteaktion — das Aufstellen.

Hinweis Wenn der Platz trotzdem nicht reicht, streich zuerst die Ersatzbatterie, dann ein First Aid Kit. Nie die Stims und nie den letzten Rauch: Das eine wirkt unter Beschuss schnell genug, das andere sorgt dafür, dass du gar nicht erst beschossen wirst.

Gewicht im Blick behalten

Vier Gewichtsklassen, und die schwerste verliert den taktischen Sprint. Als Medic willst du ankommen, bevor der Timer abläuft — ein voller Rucksack, der dich in die nächste Klasse hebt, kostet dich mehr Wiederbelebungen als er ermöglicht.

Zwei Kilogramm für die große Batterie sind der Posten, den du dabei zuerst nachrechnest. Wenn du knapp an der Grenze stehst, nimm die kleine, setz sie ein und spar dir die Diskussion.

Was wir nicht wissen

Ob eine Ladung genau einer Wiederbelebung entspricht oder ob auch anderes daran zieht, haben wir nicht systematisch geprüft. Die Ladungszahlen selbst — 4 und 10 — stammen aus dem Spiel.

Ebenfalls offen: ob sich mit Season 2 am Preis oder an den Ladungen etwas ändert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns.

Häufige Fragen

Welche Batterie nimmt man für den Defibrillator?

Die große mit 10 Ladungen – aber direkt beim Händler gegen die eingesetzte Standardbatterie tauschen. Eine eingesetzte Batterie belegt keinen Rucksackplatz; wer die große nur einsteckt, trägt sie als Fracht über zwei Felder.

Warum spart der Batterie-Tausch einen Slot?

Der Defibrillator kommt mit der Standardbatterie drin. Setzt du die große ein und nimmst die kleine heraus, liegt nur noch die kleine im Rucksack: ein Feld statt zwei, und du hast trotzdem beide Ladungen dabei.

Welche Pistole für den Medic in Wardogs?

Die GGX 18 ist dafür gebaut: vollautomatisch, 0,63 kg, 2×2 Felder – aber erst ab Wardog 70 und rund $50.000 Freischaltung. Bis dahin tut die GGX 17 ab Wardog 1 für rund $200 pro Leben denselben Dienst.

Wie viele Rauchgranaten braucht ein Medic?

Eine pro Aktion reicht. Richtig geworfen – zwischen Gefallenen und Schützen, nicht auf den Gefallenen – hält sie lang genug für Aufstellen und Heilen zusammen.

Welchen Rucksack nimmt ein Medic?

Den Field Backpack, nicht den Scout. Der Scout hat weniger Fächer, und als Medic fehlt dir genau das. Das Mehrgewicht holt sich das Loadout an anderer Stelle zurück.

Was streicht man zuerst, wenn der Platz nicht reicht?

Erst die Ersatzbatterie, dann ein First Aid Kit. Nie die Stims und nie den letzten Rauch.

Woher die Angaben stammen

  • Öffentliche Community-Datenbanken und Guides zu WARDOGS (Stand Oktober 2026)
  • Batterie-Griff und Rauch-Dauer im Spiel beobachtet von Patrick Schauß (Warleek)

Im Spiel nachgeprüft: teilweise – Batterie-Ladungen und -Plätze, der Tausch-Griff, Waffenwahl und Rauch-Dauer im Spiel geprüft von Patrick Schauß (Oktober 2026); Freischaltstufen, Preise und Gewichte aus Community-Quellen übernommen.

Quellen und Prüfstand aller Einträge als Datensatz

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